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ETFs verstehen

FTSE All-World: ein ETF für die ganze Welt

Der FTSE All-World bildet rund 4.000 Unternehmen aus Industrie- UND Schwellenländern ab. Mit einem einzigen ETF deckst du damit fast den gesamten investierbaren Weltaktienmarkt ab – ohne einen zweiten Emerging-Markets-Baustein.

Aktualisiert am 14. Juli 2026 · 6 Min. Lesezeit

Was den FTSE All-World auszeichnet

Der FTSE All-World (von der Indexanbieterin FTSE Russell) umfasst rund 4.000 große und mittelgroße Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern. Damit deckt ein einziger ETF etwa 90–95 % der weltweit investierbaren Marktkapitalisierung ab – der MSCI World dagegen nur die Industrieländer.

Ein-Fonds-Lösung

Wer maximale Einfachheit sucht, ist mit einem FTSE-All-World-ETF gut bedient: alles in einem, kein manuelles Nachjustieren zwischen Industrie- und Schwellenländern nötig.

FTSE All-World, MSCI World & MSCI ACWI im Vergleich

MerkmalMSCI WorldFTSE All-WorldMSCI ACWI
RegionenIndustrieländerIndustrie + SchwellenländerIndustrie + Schwellenländer
Unternehmen (ca.)~1.400~4.000~2.900
Schwellenländer-Anteil0 %~10 %~10 %
AnbieterMSCIFTSE RussellMSCI
Typische Nutzung+ EM-ETF kombinierenEin-Fonds-LösungEin-Fonds-Lösung
Die gängigen Welt-Indizes gegenübergestellt (Richtwerte)

Wann der FTSE All-World passt

Der FTSE All-World eignet sich besonders, wenn du:

  • eine einzige, breite Basis möchtest, ohne zwei ETFs zu managen,
  • Schwellenländer bewusst einschließen willst,
  • Rebalancing sparen möchtest (die Gewichtung passt sich automatisch an).

Wer lieber selbst die Schwellenländer-Quote steuert, kombiniert stattdessen einen MSCI World mit einem Emerging-Markets-ETF – siehe Weltportfolio.

Häufige Fragen

Quellen

  1. [1]FTSE All-World Index – Factsheet FTSE Russell (2024)
  2. [2]Welt-ETFs und Ein-Fonds-Lösungen Finanztip (2024)

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